Herpes Zoster

Herpes Zoster ist der Fachbegriff für das umgangsprachliche Wort “Gürtelrose“. Herpes stammt aus dem altgriechischen (herpein) und steht für “kriechen”. Dieser Begriff ist an der Art der Ausbreitung einer Herpesinfektion angelehnt. Auf der anderen Seite bedeutet Zoster im deutschen so viel wie Gürtel, da sich der Ausschlag häufig in Form eines Gürtels um den Körper windet. Das Wort Rose in Gürtelrose steht natürlich nicht für ein Gewächs, sondern für Wundrose. Dieser altertümliche Begriff beschreibt eine differenzierte und örtliche Entzündung der Haut.

Herpes Zoster

Varizella Zoster Virus

Auslöser für die Gürtelrose ist der Erreger Varizella-Zoster-Virus, auch VZV genannt. In erster Linie führt die Krankheit bei Kindern zu Windpocken. Das große Problem dieser Krankheit entwickelt sich allerdings erst mit den Jahren, da der Herpes Zoster Virus mehrere Dekaden im Nervensystem überleben kann und dann ganz plötzlich in Erscheinung treten kann, ohne das sich vorher ein Krankheitsbild gezeigt hat.  Das bedeutet also, dass eine Erkrankung an Herpes Zoster immer eine endogene Reaktivierung früherer VZV-Infektionen ist.

Unterarten der Gürtelrose

Es gibt verschiedene Arten der Gürtelrose. Die häufigste Art befällt die Nerven im Bereich der Wirbelsäule und bildet den namens gebenden, wenn auch sehr schmerzhaften Hautausschlag in Form eines Gürtels. Seltener hingegen sind die Gesichtsrose, bei der die Bläschenbildung im Gesicht anfängt oder aber die Kopfrose, bei der der gesamte Kopf betroffen ist.

Weiterführende Links und Quellen

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